Chronik & Geschichte

Mauern, die Geschichten erzählen könnten

Die Erbauung dieses Hauses dürfte mit ziemlicher Sicherheit in die zweite Hälfte des 16. Jahrhunderts fallen. Der Schlussstein des inzwischen zugemauerten Türbogens an der Westseite, mit der Jahreszahl "1586", hat sich allerdings noch erhalten.

Die Erbauung dieses Hauses dürfte mit ziemlicher Sicherheit in die zweite Hälfte des 16. Jahrhunderts fallen. Der Schlussstein des inzwischen zugemauerten Türbogens an der Westseite, mit der Jahreszahl "1586", hat sich allerdings noch erhalten. Das breit gefasste Portal aus Granit an der Ostseite mit einem rot-weiß-roten Stuckschildchen auf dessen Schlussstein führt in die mächtige Halle. Ein freistehender Granitpfeiler und das schwere Gewölbe unterstreichen die vornehm erhabene Wirkung des Raumes. Von hier aus (heute Gastzimmer genützt) erreicht man das Herrenzimmer, den Speisesaal und die Küche.

Ursprünglich soll diese Halle als sogenannter "Pallraum" zur Unterbringung von Wägen der vorbeiziehenden Fuhrleute verwendet worden sein. Eine Treppe führt in eine weitere mächtige Halle mit Mittelpfeiler im oberen Stockwerk, die stark an den Kapitelsaal eines Klosters erinnert. Tatsächlich soll es sich früher einmal um ein solches gehandelt haben.

Auf die sehr wahrscheinliche Existenz einer Kapelle im Haus weist auch der Fund von Tonfußbodenplatten hin, die dem Heimatmuseum zur Verfügung gestellt wurden. Bedingt durch die für die Führung eines modernen Gastbetriebes notwendigen Umbauten in den letzten Jahren, hat das Haus zwar viel von seinem ursprünglichen Charakter verloren, dennoch fühlt der Gast heute noch einen geheimnisvollen Hauch des Altehrwürdigen und der jahrhundertalten Geschichte.

Besitzer des Hauses

Um das Jahr 1580 wurde es - laut Volksmund - als Kloster erbaut und später als Gasthaus genützt. Das genaue Datum dieser Umwidmung läst sich allerdings nur schwer feststellen. Eine Tafel, die sich jetzt ebenfalls im Heimatmuseum befindet, weist jedoch daraufhin, dass um das Jahr 1750 ein gewisser ANTONY GREIL und dessen Gemahlin ANNA MARIA SIRELIN das Gasthaus besessen haben. Dieser ANTONY GREIL dürfte ein Bruder des berühmten Barockmalers JAKOB PHILIPP GREIL gewesen sein und der Vater des zwar weniger bekannten, aber doch sehr begabten heimischen Künstlers TOBIAS GREIL.

Die weiteren Besitzer lassen sich schwer erfassen, belegt jedoch sind die Namen FLORA, PRUGG und KURZ.

Im Jahr 1914 übernahm schließlich ALOIS NETZER den Gasthof zur Traube. 1957 wurde dessen Sohn RUDOLF NETZER alleiniger Eigentümer des Gasthofes und bewältigte den ersten großen Umbau. Dem Aufschwung des Fremdenverkehrs und der tatkräftigen Mitarbeit aller Familienmitglieder ist es zu verdanken, dass sich der Gasthof Traube auch nach über 400-jährigem Bestand allseits großer Beliebtheit erfreut. ASTRID NETZER, verheiratet mit HUBERT FUCHS, übernahm den Betrieb 1978 und führte ihn mustergültig bis 1998. Sie war eine äußerst beliebte Wirtin und es wurden manche Verbesserungen im Haus vorgenommen. Der Gasthof Traube war ein Familienbetrieb, und da Sohn Harald den Beruf des Koches erlernte und am meisten Interesse für die Weiterführung des Gasthofes zeigte, übergab Astrid 1998 den Betrieb an ihren Sohn HARALD FUCHS. Harald baute mit seiner Gattin Carla (geb. Theiner) seitdem einiges um und stattete den Gasthof Traube mit entsprechendem Komfort aus, um den zeitgemäßen Anforderungen anspruchsvoller Gäste gerecht zu werden.

Impressionen

Gasthof Traube anno dazumal
Margarethe Netzer, Anna Köhle, Rudolf Netzer, ein Gast und Maria Netzer
Pfunds
Schlussstein von 1586
Gasthof Traube anno dazumal
Ältestes Foto vom Gasthof Traube (1886)
Der Gasthof zur Traube um 1960
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